„Sounds of Somme“ ist mehr als ein Konzert. Es ist ein Film, der den Geschichten nachspürt, die sich hinter den provisorischen Instrumenten oder den zahllosen Feldpostkarten, die als Sachzeugen erhalten sind, verbergen.
„Sounds of Somme“ ist ein Film, der die Schicksale der Menschen nachzeichnet, die uns in diesen Sachzeugen begegnen. Zum Beispiel August Thurau und Albert Ansorge, die beiden Soldaten des 6. Reserve Infanterie Regiment, die 1916 die Bassgeige bauten, die ihr Kamerad, der Kunstmaler Walter Schulz-Matan bemalte und nach dem Krieg heil nach Deutschland zurückbrachte und schließlich dem Bayerischen Armeemuseum Ingolstadt vermachte.
„Sounds of Somme“ ist ein Film, der alle Phasen des Projekts filmisch dokumentiert:
- die Recherche nach provisorischen Instrumenten von der Front und dem Schicksal ihrer Erbauer
- den Nachbau dieser Instrumente durch verschiedene Instrumentenmacher
- die Entwicklung des „Schrapnellophons“
- die Hintergründe und Geschichte des Uraufführungsortes in La Boisselle „Lochnagar“ und dessen Besitzer, dem Engländer Richard Dunning
- die Entstehung des Textes und der Komposition und ihre Uraufführung
„Sounds of Somme“ ist ein Film, der im TV und im Kino gezeigt wird und die Zuschauer daran erinnert, was Europa zu verlieren hat, wenn es vergisst, worin seine große Stärke liegt.
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